Funktionelle Anatomie des Beckenbodens und Pathophysiologie der Dysfunktionen

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Infos

Fachzeitschrift: UroForum

Autor: Dr. med. Bernhard Liedl

Basispunkte: 1

Zusatzpunkte: 1

Zeit: 45 Minuten

Gültig bis: 2026-04-10

Zert. Stelle: Bayerische Landesärztekammer

Beschreibung:

Beim urogenitalen Prolaps der Frau handelt es sich um eine häufige Erkrankung, die einer Volkskrankheit entspricht. Die Prävalenz schwankt mit zunehmendem Alter zwischen 10 und 50 %, wenn die Diagnose durch eine vaginale Untersuchung gestellt wird [1]. Mittlerweile wissen wir, dass der urogenitale Prolaps häufig assoziiert ist mit den Symptomen einer Belastungsharninkontinenz, Harndrangbeschwerden inklusive Pollakisurie, Harndranginkontinenz und Nykturie, Blasenentleerungsstörungen mit Restharn und häufigen Harnwegsinfekten, aber auch mit Schmerzen und anorektalen Dysfunktionen wie Stuhlinkontinenz und obstruktiver Defäkation. Dementsprechend steigt die Prävalenz symptomatischer Beckenbodendysfunktionen mit zunehmender Alter, Parität und Körpergewicht an [2]. Das Verständnis der funktionellen Anatomie und der Pathophysiologie dieser Beschwerden ist wesentlich, um den betroffenen Frauen helfen zu können.


Transparenzinformation: Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel-)Industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel-)Firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Interessenkonflikte des Autors: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren. 

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.

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Fragen

1 von 10

Welche Dysfunktionen können durch urogenitalen Prolaps verursacht sein? Welche Antwort ist falsch?

Welche Aussage zur Belastungsharninkontinenz ist richtig?

Welche Aussage zur Mikton der Frau ist falsch?

Beckenschmerzen bei Frauen mit urogenitalem Prolaps. Welche Aussage ist falsch?

Zur Assoziation von Harndrangbeschwerden und urogenitalem Prolaps. Welche Aussage ist falsch?

Welche Aussage zur Symptomentstehung bei Frauen mit urogenitalem Prolaps ist richtig?

Welche Aussage zur Belastungsharninkontinenz der Frau ist falsch?

Das posteriore Fornixsyndrom beinhaltet vor allem folgende Symptome: Welche Aussage ist falsch?

Welche Aussage zum urogenitalen Prolaps ist falsch?

Welche Aussage zum Aufbau des Beckenbodens ist falsch?