Granulomatöse Mastitis, wie vorgehen?
Alea iacta non est

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Infos

Fachzeitschrift: gyne

Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Alexander Strauss

Basispunkte: 1

Zusatzpunkte: 1

Zeit: 45 Minuten

Gültig bis: 2026-08-14

Zert. Stelle: Bayrische Landesärztekammer

Beschreibung:

A. Strauss

Entzündliche Brusterkrankungen können zu fast allen Zeiten im Leben einer Frau auftreten. Da sich klinisch ein häufig ähnliches Erscheinungsbild präsentiert, sind (differenzial-)diagnostische Abgrenzungen mitunter schwierig. Dies umso mehr, als in der Regel alle fünf Kardinalsymptome der Entzündung gleichzeitig erfüllt werden [1]. Eine möglichst treff­sichere ätiopathogenetische Einordnung der verschiedenen Formen inflammatorischer Zustände der weiblichen Brust ist dabei allerdings deshalb wünschenswert, da sich nur daraus ein substanzieller Wegweisungscharakter für Verlauf, Behandlung und Prognose ableiten lässt [2].

Literatur:
  1. Strauss A, Sanders L, Strauss C. Entzündliche Erkrankungen der weiblichen Brust. Gynäkologe 2014; 47: 111–123
  2. World Health Organization (WHO). Mastitis causes and management. 2000. (https://go.sn.pub/v24T6W). Zugegriffen: 04.07.2025

Transparenzinformation: Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel-)Industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel-)Firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Interessenkonflikte des Autors: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.

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Fragen

1 von 10

Welche Patientinnengruppe ist besonders häufig von einer granulomatösen Mastitis betroffen?

Welches ist KEIN typisches Kardinalsymptom der Entzündung?

Welche der folgenden Aussagen zur Diagnosestellung der granulomatösen Mastitis trifft zu?

Welche Erkrankung MUSS bei der Differenzialdiagnose der granulomatösen Mastitis zwingend und zeitnah ausgeschlossen werden?

Was ist für den Verlauf der granulomatösen Mastitis typisch?

Welcher der folgenden Faktoren wird NICHT als potenziell kausal für die granulomatöse Mastitis angesehen?

Was ist ein typisches histopathologisches Merkmal der granulomatösen Mastitis?

Welche Therapie wird bei idiopathischer granulomatöser Mastitis als zentral angesehen?

Welches Medikament kann bei unzureichendem Ansprechen auf Kortikosteroide additiv eingesetzt werden?

Was ist DER WICHTIGSTE Aspekt bei der Therapieplanung der granulomatösen Mastitis?